2005: Gott

Vom 6. bis 22. April 2005 spielten wir GOTT, eine menschliche Komödie von Woody Allen

Ein skurriles Stück mit enormem Potenzial, und ein Regisseur, der dies voll auszuschöpfen verstand. Wir hatten göttlichen Spass daran. Und das Publikum scheinbar auch.

Das Stück

Zu Beginn des Stücks sitzt der griechische Dramatiker Hepatitis auf der Bühne und sucht seinen Schluss für sein neuestes Werk. Schliesslich will er doch in drei Tagen beim Athener Dramenfestival den heissbegehrten Hauptpreis und eine Gratiskiste Ouzo gewinnen. Helfen soll ihm dabei sein Schauspieler Diabetes.
Mitten im philosophischen Disput der beiden Antihelden, die gerade bemerken, dass sie selber nur Figuren auf einer Studentenbühne sind, erscheint die attraktive Dodo Lehmann. Sie gibt vor, sich in philosophischen Fragen auszukennen und beginnt sogleich, heftig zu flirten. Das wirkliche Ende der Aufführung gerät zum unfreiwilligen Showdown.
Das Stück verselbstständigt sich derweil und treibt fröhlich weiter Blüten, und ein griechischer Chor mischt sich unverblümt ins Geschehen ein. Immer neue Wendungen nimmt die Geschichte, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Schein verwischen sich zusehends.

Stimmen zu den Aufführungen

„Was ist Traum, was ist Wirklichkeit?“ Oder ist es gar Fick-tion?… Hab‘ mich köstlich amüsiert beim „Grandprix der Tzatzikifreunde“! Wirklich gut gemacht, das Theater im Theater als Theater. Die ersten paar Minuten war ich etwas verwirrt. Anschliessend bestens unterhalten! – M.K.
Die Umsetzung dieses feinsinnigen, funkensprühenden Stücks gelang vorzüglich. Jeder/jede kriegte auf den Punkt die richtige Rolle. Die „Verwertung“ der „griechiesch/deutschen Schlager“ könnte man nicht besser hinkriegen! Die Freude der SchauspielerInnen über deren Arbeit war in jeder Minute spürbar. Was für ein Glanzlicht, echt! – D.N., Zürich
Eine total geniale Inszenierung! Ich werde mir den Namen Rohrbruch für die Zukunft merken. – E.B. RVA-Vorstandsmitglied, Effretikon
Es war einfach Weltklasse. Ich musste mich nach vorne beugen um das ganze ‚Wirwar‘ am Anfang zu verstehen und es freute mich unheimlich, dass es kein Stück zum Zurücklehnen war. Es war auf jeden Fall ein lustvoller Abend mit all den schönen Liedern (die viele Erinnerungen in mir weckten und die ich mir unbedingt wieder anhören muss) und ich habe Lust auf mehr Theater, in welcher Form auch immer! – S.S.

Mitwirkende

 

Regie Andi Thürig
Produktionsleitung Georges Behna
Bühnenbild Bill Krog
Bühnenbau Walter Lusti & Ensemble
Lichttechnik Daniela Eggs
Tontechnik Lukas Bösch / Urs Salzmann
Kostüme Melanie Schildknecht
Sponsoring Patrizio Giaccomuzzo
Griechischer Chor Esther Holenstein
Monika Rindlisbacher
Cäcilia Koch
Franziska Grob
Silvia Kubli
Hepatitis Patrizio Giaccomuzzo
Diabetes / Phidipides Mirco Diezi
Dodo Leemann Jazmin Seijas
Babette Biedermann Veronika Nölle
Erfinder des Publikums Fabrizio Rincon
Frau im Publikum Alexandra Dolder
Trichinosis Stefan Mäder
Bursitis bzw. „Gott“ Sandra Reck
Bob Schicksal Hans-Peter Hubmann
Wendy Schicksal Eva Sattler
Der König Hans-Peter Hubmann
Velokurier Alexandra Dolder